Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
Du öffnest dein Browser-Fenster an einem dieser mystischen Momente, wenn die Realität noch nicht vollständig in dein Bewusstsein durchgesickert ist, und dann passiert es: Fallingfalling.com empfängt dich mit einer Schlichtheit, die so radikal ist, dass sie fast schmerzt. Das ist keine Website wie andere Websites, das ist eine Website, die beschlossen hat, dass Sinn überbewertet ist, und das mit einer künstlerischen Konsequenz, die du nur bewundern kannst. Rafael Rozendaal hat 2011, in einer Zeit, als das Internet noch an den letzten Überresten seiner Unschuld festhielt, diese absurde Liebeserklärung an die Gravitation erschaffen, und dein erster Gedanke wird sein: Was zur Hölle ist das, und warum kann ich nicht aufhören, es anzusehen?
Das Erlebnis selbst ist so minimalistisch, dass es eine Art versteckte Gewalt ausstrahlt. Du siehst hier nicht etwa animierte Objekte, die dir eine Geschichte erzählen oder dich verführen wollen, dich ein Premium-Paket zu kaufen. Nein, hier siehst du einfach Dinge, die fallen. Sie fallen endlos, hypnotisch, mit einer Hartnäckigkeit, die dich an deine eigenen existenziellen Zweifel erinnert. Hampus Lindwall hat diese Sammlung zusammengestellt, und Gloumouth1 hat dazu einen Sound kreiert, der wahrscheinlich klingt wie das Universum, das sich selbst vergessen hat. Die Ästhetik ist absichtlich getrieben bis zum Anschlag des Minimalismus. Kein unnötiger Button, kein lästiger Text, der dir alles erklären will wie ein Erwachsener, der einem Kind das Weihnachtsgeheimnis ruiniert. Hier darfst du einfach sein, und die Dinge dürfen fallen, während dein Gehirn versucht, Sinn in der Sinnlosigkeit zu finden.
Was an dieser Website besonders geniös ist, dass sie eine Kritik am gesamten Konzept des Internets darstellt, ohne auch nur ein Wort zu sagen. In einer Welt, in der jede verflucht noch mal Website von dir etwas will, von Daten bis zu deiner Aufmerksamkeitsspanne, kommt da fallingfalling.com daher wie ein Zen-Mönch, der auf einem Stein sitzt und den ganzen Wahnsinn einfach ignoriert. Es ist Performance-Art im digitalen Raum, eine Meditation für diejenigen unter uns, die nachts um drei Uhr wach liegen und sich fragen, warum die Welt so kompliziert sein muss. Die Website funktioniert wie ein modernes Gedicht, bei dem die Form selbst das Statement ist. Kein Inhalt als Sinn, sondern der Inhalt ist das Fehlen von Sinn, und irgendwie ergibt das perfekt Sinn. Rafaël Rozendaal versteht, dass die tiefsten Wahrheiten über die digitale Existenz manchmal nur durch absolute Leere ausgedrückt werden können.
Du wirst auf dieser Website keine Ziele erreichen, keine Punkte sammeln, keine Erfolgsgeschichten lesen. Du wirst nicht produktiver, nicht smarter, nicht näher an irgendetwas dran sein, das die Welt tatsächlich verändern würde. Und genau das ist das radikale an ihr. Sie ist in einer Zeit entstanden, als das Internet noch ein Ort der Experimente war, bevor es von Algorithmen und Metriken vollständig assimiliert wurde. Fallingfalling.com ist wie ein Fossil aus einer besseren Zeit, eine Erinnerung daran, dass Websites auch einfach nur schön sein können, auch wenn, oder gerade weil, sie völlig nutzlos sind. Sie lädst du auf, schaust du dir an, und dann fragst du dich, ob das eben eine wichtige künstlerische Erfahrung war oder ob du einfach nur deine Zeit verschwendet hast, während fallende Objekte auf deinem Bildschirm eine Sinfonie der Schwerelosigkeit aufführten. Die Antwort ist ja.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.