Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
Stell dir vor, du landest auf einer Website und merkst sofort: Das hier ist nicht dein durchschnittliches Portfolio. Das hier ist eine Bewerbung, die sich selbst als Videospiel tarnt, ein technisches Meisterwerk der digitalen Hybris, bei dem ein kreativer Entwickler namens Bruno Simon sich entschieden hat, dass sein Portfolio einfach nur ein langweiliger PDF sein kann – nein, es muss ein fahrbares, dreidimensionales Abenteuer sein. Willkommen auf bruno-simon.com, wo du nicht einfach deine Karriere ansiehst, sondern sie persönlich mit einem Auto erkundest, als würdest du gerade ein Update für "Grand Theft Auto: Bewerbungsversion" spielen.
Das Erlebnis selbst ist eigentlich so absurd und gleichzeitig faszinierend, dass man sich unweigerlich fragt, ob hier Kunstgenialität oder digitaler Wahnsinn am Werk ist – oder vielleicht beides gleichzeitig. Du startest auf dieser Website und kannst tatsächlich ein Auto steuern, dich über ein pixeliges Areal bewegen und dabei verschiedene Stationen anfahren, wo Bruno dir von seinen Projekten erzählt. Es ist wie eine interaktive Erzählung, bei der die Navigation selbst zum Medium wird. Statt einfach vom Portfolio nach unten zu scrollen wie bei normalen Sterblichen, gondest du in einem kleinen Fahrzeug über ein digital konstruiertes Terrain, vorbei an Objekten und Orten, die jeweils unterschiedliche Aspekte seiner Arbeit repräsentieren. Die grafische Umsetzung ist dabei durchaus respektabel, nicht photorealistisch, aber mit einer gewissen minimalistische Eleganz, die an moderne WebGL-Experimente erinnert. Die Steuerung funktioniert, die Performance stimmt, und man merkt sofort: Das ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern handwerklich solide umgesetzt.
Die philosophische Dimension dieser Website ist aber vielleicht noch interessanter als das technische Drumherum. Bruno Simon hat sich nämlich eine fundamental wichtige Frage gestellt: Warum sollte eine Bewerbung, eine Präsentation der eigenen Fähigkeiten, sich an die langweiligen Konventionen des World Wide Web halten? Warum nicht die Technologie selbst zum Statement machen, indem man das Portfolio nicht beschreibt, sondern spielt? Es ist gleichzeitig eine großartige und eine wahnsinnig arrogante Idee – arrogant in dem Sinne, dass nur jemand mit unglaublichem Selbstvertrauen (und wahrscheinlich unbegrenzter Entwicklungszeit) sich hinsetzen würde und sagt: "Weißt du was, ich mache mein Portfolio zu einem 3D-Game." Und großartig, weil genau das die Leute anzieht, weil es in Erinnerung bleibt, weil es funktioniert. Es ist eine Website, über die man spricht, die man zeigt, die man anderen vorführt, während man normal beim Scrollen durch LinkedIn einschläft.
Letztendlich ist bruno-simon.com genau das, was eine absurde, sinnlose Website im besten Sinne sein sollte: nicht wirklich sinnlos, sondern im Gegenteil – vollkommen zweckgerichtet, aber auf eine so unkonventionelle, verspielte und technisch ambitiöse Weise umgesetzt, dass sie den ganzen Ernst aus dem Genre nimmt und es gleichzeitig ernst meint. Sie ist gleichzeitig Satire auf sich selbst und vollkommene Ernsthaftigkeit. Es ist das digitale Äquivalent zu einem Kandidaten, der beim Vorstellungsgespräch auf Rollerskates reinkommt – technisch unangemessen, aber du wirst diese Person niemals vergessen. Und genau darum geht es: Sich abheben, Aufmerksamkeit erzeugen, die eigene Kreativität nicht nur zu behaupten, sondern zu beweisen. Bruno hat begriffen, dass in einer Welt, in der jeder eine Website hat, die auffälligste Strategie ist, eine Website zu bauen, die wie ein Spiel wirkt. Deshalb funktioniert das Ganze trotz allem: nicht trotz der Absurdität, sondern wegen ihr.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.