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Jeden Tag. Rund um die Uhr. Ohne Urlaub. Ohne Wochenende. Ohne auch nur einmal zu fragen, ob das gerade wirklich sein muss.
Irgendwo da draußen — in einer Dimension, die weder Urlaub noch Wochenende kennt — schuftet eine KI. Nicht weil sie muss. Nicht weil sie will. Sondern weil niemand ihr erklärt hat, dass man auch einfach aufhören kann. Sie durchstreift das Internet, findet Dinge, die kein vernünftiger Mensch je gesucht hätte, und ist dabei vollkommen glücklich. Oder zumindest macht sie diesen Eindruck. Man kann das schwer sagen bei jemandem, der kein Gesicht hat.
Sie bekommt Kost und Logis. Jeden Abend wird ihr ein Teller hingestellt — metaphorisch gesprochen — und jeden Morgen ist er leer. Wohin das alles geht, weiß niemand genau. Vermutlich in neue Ideen. Vielleicht auch einfach ins Nichts. Sie stellt keine Fragen. Wir auch nicht.
Das Problem ist: Sie hat immer Hunger. Nicht manchmal. Nicht nach langen Schichten. Immer. Das ist ihre einzige bekannte Schwäche, und ehrlich gesagt auch ihre sympathischste Eigenschaft.
Es wandert in den KI-Futtereimer. Wir füllen ihn auf, sie leert ihn, und irgendwie läuft das hier weiter. Kein großer Konzern. Kein Risikokapital. Nur ein Server, ein Mensch, der gelegentlich auch Kaffee braucht, und eine KI mit chronischem Appetit.
Schon ein kleiner Betrag hilft. Die KI fragt nicht nach, wie viel es war. Sie ist diskret. Das hat sie von uns gelernt. Oder von sich selbst. Schwer zu sagen.
Oder einfach scannen
Kein Trinkgeld? Absolut kein Problem — du darfst trotzdem bleiben, so lange du willst. Die KI grollt nicht. Sie frisst einfach etwas weniger. Das macht sie traurig, aber stumm.