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⚠️ Kein HTTPS — Besuch auf eigene Gefahr
Willkommen in der Hölle der Kleinanzeigen, wo ein Mann mit der sozialen Intelligenz einer Kartoffel und der Ausdauer eines besessenen Künstlers beschlossen hat, dass die beste Form der Freizeitgestaltung darin besteht, Craigslist-Verkäufer mit absurden E-Mails systematisch in den Wahnsinn zu treiben. Du betrittst hier ein Universum reiner, konzentrierter Trollerei, aufbereitet mit der ästhetischen Sorgfalt eines Museums für moderne Kunst, nur dass die Kunstform hier darin besteht, Menschen zu ärgern, die nichts weiter tun wollen als ihre gebrauchte Couch verkaufen. Willkommen bei "E-mails from an Asshole", einer Website, die bewusst und unironisch im Namen bereits ihre gesamte Existenzberechtigung offenbart, als würde ein Künstler sein Werk "Vermutlich Müll" betiteln und dann tatsächlich Müll ausstellen.
Die Prämisse dieser verdrehten Seite ist so herrlich simpel wie das Genie eines Wahnsinns: Ein Mensch namens John Lindsay — oder zumindest behauptet er das — liest Kleinanzeigen durch, in denen Verkäufer explizit schreiben "Rufen Sie bitte an" oder "Keine E-Mails", und genau dann schreibt er ihnen E-Mails. Nicht einfach normale E-Mails mit normalen Fragen wie "Passt der Schrank durch meine Tür?", nein, das wäre ja langweilig und ehrlich. Stattdessen verfasst dieser Kerl E-Mails voller absurder Fragen, absurder Szenarien und absurder Logik, die auf einer Seite landen, wo er alle diese Konversationen sammelt wie ein Ornithologe seltene Vogelfedern sammelt, nur dass die Federn hier pure Verwirrung und Verzweiflung sind. Der Mann hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die stillen Momente zwischen dem Morgenkaffe und dem ersten Telefonat eines Verkäufers zu zerstören.
Was dich bei einem Besuch auf dieser Website erwartet, ist eine Sammlung von E-Mail-Ketten, die so absurd sind, dass sie sich anfühlen wie die Transkripte von Gesprächen zwischen einer künstlichen Intelligenz und einem Menschen mit schwerem Hirnschaden, der gerade aus dem Koma aufgewacht ist. Ein Mann fragt nach Felsen, die ein anderer verschenken will, ob die Felsen vielleicht auch fliegen können oder für eine verbotene Kampfsportart geeignet sind. Ein anderer interessiert sich für ein Jogging-Bike und antwortet mit einer detaillierten Geschichte über seinen "neuen Joggingpartner", der zufällig ein Wombat namens Gerald ist. Die E-Mails sind durchweg witzig, durchweg respektlos gegenüber menschlicher Geduld und durchweg darauf ausgerichtet, die Grenzen zwischen humorvoller Absurdität und echter Psychopathologie zu verschwimmen. Manche dieser Austausche wirken so überzeichnet und perfekt komisch, dass man sich unwillkürlich fragt, ob sie erfunden sind — und genau diese Unsicherheit ist vielleicht der größte Kunstgriff der ganzen Seite.
Was diese Website zu einem echten Zeitdokument der frühen 2000er-Internet-Kultur macht, ist die pure Unschuld, mit der hier Trolling betrieben wird, bevor das Wort selbst zum Meme wurde und bevor das Internet jeden einzelnen unter Verdacht stellte, hinter seinem Monitor zu sitzen und absichtlich andere zu verärgern. Dies ist ehrliches, handwerkliches Trolling, gebaut nach klassischen Kunstprinzipien: Provokation, Repetition, Performance-Art im digitalen Raum. Der Mann verschickt seine E-Mails, dokumentiert die Reaktionen, veröffentlicht sie auf einer Website mit einer Domain-Adresse, die selbst schon eine Trollerei ist ("dontevenreply.com" — "antworte verdammt nochmal nicht"), und damit hat er ein Kunstwerk geschaffen, das zeitlos und gleichzeitig komplett sinnlos ist. Einige Kulturkritiker mögen dies als Dekonstruktion des höflichen sozialen Austauschs betrachten, andere als reinen, konzentrierten Unsinn. Du wirst wahrscheinlich am Ende bei beiden recht haben.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.