Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
Stell dir vor, du sitzt in deinem Homeoffice, schaust auf dein Toilettenpapierregal und fragst dich plötzlich: "Reicht das noch bis zur nächsten Woche? Bis zum nächsten Monat? Bis zum Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen?" Genau in diesem Moment der existenziellen Krise betritt eine Website dein Leben wie ein rettender Engel mit einem Taschenrechner in der Hand: howmuchtoiletpaper.com. Ja, richtig gelesen. Es gibt tatsächlich Menschen auf dieser Welt, die sich hingesetzt haben und gedacht haben: "Weißt du, was die Menschheit dringend braucht? Nicht Frieden, nicht Heilmittel gegen Krankheiten, sondern einen Online-Kalkulator für Toilettenpapier!" Und das Geniale daran ist: Sie hatten recht, und zwar aus völlig falschen Gründen. Die Website wurde von Ben Sassoon, einem Student der Softwareentwicklung, und Sam Harris, einem Künstler, beide aus London, während der Coronapandemie erschaffen. Man könnte sagen, dass der globale Lockdown die Mutter aller unnötigen Erfindungen war.
Die Funktionsweise dieser wundersamen Seite ist bestechend einfach und gleichzeitig zutiefst absurd. Du gibst ein, wie viele Toilettenpapierrollen du aktuell hast, wie oft du pro Tag die Toilette besuchst, und zack, schon berechnet die Website für dich mit mathematischer Präzision, wie lange deine Reserve noch reichen wird. Es gibt sogar erweiterte Optionen, falls du wirklich die absolute Kontrolle über deine Toilettenpapierökonomie ausüben möchtest. Die Website präsentiert dir Informationen darüber, wie viele Rollen du pro Woche und pro Monat benötigst, und sie kann dir sogar – und das ist das Schönste – zeigen, zu wie viel Prozent deiner "Quarantäne-Überlebensdauer" dein derzeitiger Bestand reicht. Es ist, als würde man seine Toilettenpapierreserve wie den Brennstoffstand eines Raumschiffs überwachen. Man kann die Ergebnisse sogar über Facebook, Twitter und WhatsApp mit Freunden teilen, damit auch die wissen, dass du mathematisch gesehen noch bis zum 15. September durchhältst. Weil natürlich, wenn es um etwas Wichtiges geht, möchte man es mit seiner ganzen sozialen Netzwerk-Familie teilen.
Das Brillante an dieser Website ist nicht nur ihre absurde Existenz, sondern auch die kulturelle Reflexion, die sie auslöst. Sie war die perfekte Reaktion auf einen bestimmten Moment in der Menschheitsgeschichte: Als die Coronapandemie begann und plötzlich alle Menschen wie Zombies in die Läden stürzten und jede einzelne Rolle Toilettenpapier kauften, als wären es goldene Barren. In diesem Moment der kollektiven Hysterie bot howmuchtoiletpaper.com etwas Wertvolles an: rationale Kalkulation, wissenschaftliche Genauigkeit und die süßliche Illusion von Kontrolle über etwas, das eigentlich vollkommen unkontrollierbar war – eine Pandemie. Die Seite wurde von CNN, ABC News und unzähligen anderen Nachrichtenorganisationen ernst genommen und als wichtiges Werkzeug der Quarantäne-Vorbereitung behandelt. Hier liegt die tiefe Komik verborgen: Das Internet hatte tatsächlich ein Problem gelöst, das niemand lösen wollte, aber plötzlich alle brauchten. Es ist wie eine absurde Antwort auf eine Frage, die nie hätte gestellt werden dürfen.
Die eigentliche philosophische Tiefe dieser Website liegt in ihrer Sinnlosigkeit, die gleichzeitig vollkommen sinnvoll ist. Sie fragt nicht, ob du Toilettenpapier brauchst – das ist gegeben – sondern wie viel du brauchst und wie lange dein Bestand reicht. Das klingt praktisch, ist es auch, aber es ist auch völlig unnötig, weil die meisten Menschen wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben bewusst über ihre Toilettenpapierquoten nachgedacht haben und trotzdem überlebt haben. Und doch: In einer Zeit der Unsicherheit, der Pandemie und der Angst bot diese Website etwas Tröstliches an – die mathematische Vorhersagbarkeit von etwas absolut Unwichtigem, die symbolische Kontrolle über das unkontrollierbare Chaos. Sie ist das Meme, das Wirklichkeit wurde, die Spaßseite, die ernst gemeint war und trotzdem – oder genau deswegen – zum viralen Hit wurde. Howmuchtoiletpaper.com ist nicht einfach eine nutzlose Website; sie ist ein Kunstwerk über menschliche Angst, Humor und unser unbezwingbares Verlangen, alles im Leben zu kalkulieren und zu kontrollieren. Und genau deshalb gehört sie in die absolute erste Reihe der sinnlosesten und gleichzeitig sinnvollsten Websites, die das Internet je hervorgebracht hat.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.