Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
Stellen wir uns folgende Szene vor: Es ist März 2020, die Welt kollabiert in Echtzeit, die Menschen hamstern Toilettenpapier wie besessene Eichhörnchen, die den letzten Winter des Kapitalismus überlebenswollen, und irgendwo in London sitzen zwei junge Menschen namens Ben Sassoon und Sam Harris, vermutlich mit kaltem Kaffee und heißeren Gedanken, und denken sich: "Wisst du was? Die Menschheit braucht nicht weniger Angst. Die Menschheit braucht einen verdammten Rechner." Und so wurde howmuchtoiletpaper.com geboren, eine Website, die die Absurdität unserer Zeit so perfekt verkörpert, dass sie eigentlich nur noch ein Kunstprojekt sein kann, das aus Versehen funktioniert. Willkommen in einer der sinnvollsten sinnlosen Websites aller Zeiten, einem Ort, an dem Panik auf Algorithmen trifft und dabei etwas Wunderbares entsteht.
Die Website selbst ist so elegant minimalistisch und gleichzeitig so existenziell relevant, dass sie dich sofort in eine Art philosophische Toilettenpapier-Krise zieht. Du öffnest die Seite und wirst sofort mit einer Serie von Schiebereglern konfrontiert, wie bei einem überraschend komplexen Videospiel, dessen einziges Ziel es ist, herauszufinden, ob du bis zum Ende der Welt durchhältst oder nicht. Wie viele Rollen hast du? Hier schiebst du. Wie oft gehst du täglich zur Toilette? Schieb weiter. Wie viele Blätter pro Besuch? Willkommen in der Granularität deiner Intimsphäre, erfasst durch Technologie und präsentiert mit der Seriosität eines wissenschaftlichen Instruments. Und dann, nach dieser intensiven Selbstanalyse deiner Toilettengewohnheiten, die du vorher wahrscheinlich lieber nicht quantifizieren wolltest, spuckt die Website eine Zahl aus: Du hast genug für einhundertdreißig Tage. Oder du bist absolut im Eimer. Metaphorisch und buchstäblich. Über zwei Millionen Menschen haben diese Website benutzt, um diese lebenswichtige Frage zu beantworten, was bedeutet, dass zwei Millionen Menschen ihre privatesten Badezimmer-Daten einem Rechner anvertraut haben, nur um zu wissen, ob sie in zwei Wochen wieder Hamsterkäufe machen müssen.
Was daran besonders brillant ist, ist die absolute Ernsthaftigkeit, mit der diese Website ein Problem löst, das eigentlich gar keines war, bevor die globale Panik die Grundlagen unserer Versorgungsketten zum Einsturz brachte. Es gibt einen Grund, warum CNN, Fox News, ABC News und The Verge über einen Toilettenpapier-Kalkulator berichteten, als würde es sich um die nächste Mondlandung handeln: Weil es gerade einen kurzen Moment gab, in dem die Menschheit kollektiv den Verstand verloren hatte und eine Website brauchte, um ihr zu versichern, dass es okay war, paranoid zu sein. Die durchschnittliche Person, die die Website benutzte, hatte fünfhundert Prozent mehr Toilettenpapier, als sie brauchte, was bedeutet, dass die Website hauptsächlich dazu diente, Menschen zu beruhigen, indem sie ihnen Zahlen zeigten, die bestätigten, dass ihre Paranoia gerechtfertigt war. Das ist tatsächlich brillant. Das ist nicht nur sinnlos, das ist therapeutisch sinnlos. Das ist eine Website, die dich in deine Angst hineinzieht, dich dann mit kalten, mathematischen Fakten beruhigt und dich am Ende mit der stillen Gewissheit entlässt, dass die Apokalypse mindestens bis nächste Woche warten kann.
Die kulturelle Bedeutung dieser Website lässt sich nicht unterschätzen, denn sie ist ein perfektes Zeitdokument einer spezifischen Hysterie, einer präzisen Moment der menschlichen Irrationalität, gefasst in Code und Schiebereglern. Sie ist gleichzeitig völlig unnötig und absolut notwendig gewesen, ein Paradoxon, das nur das Internet schaffen kann. Zwei junge Kreative sahen Chaos und bauten daraus einen spielerischen Moment der Klarheit, und das ist eigentlich die beste Definition dessen, was das Internet sein könnte, wenn es nicht damit beschäftigt wäre, Menschen zu radikalisieren und Ihre Aufmerksamkeit zu verkaufen. Howmuchtoiletpaper.com ist eine Website ohne kommerzielle Absicht, ohne versteckte Agenda, ohne dich als Produkt zu verkaufen, nur ein einfacher, absurder Rechner, der dir hilft, deine Toilettenpapier-Psychose zu rationalisieren. Und darum gehört es auf diese Liste, darum werden wir uns daran erinnern, und darum werden wir es lieben, selbst wenn die Welt wieder normale Vorräte hat und niemand mehr nachts wach liegt und sich Sorgen um seinen Papierbestand macht.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.