Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
⚠️ Kein HTTPS — Besuch auf eigene Gefahr
Du landest auf dieser Webseite und dein Gehirn macht das, was es im Internet immer macht: Es wartet auf etwas zu passieren. Du schaust auf den Bildschirm, und da ist es. Ein Auge. Ein simples, minimalistisches Auge, das dich anschaut. Nicht dein Auge. Das Auge der Website. Und plötzlich fragst du dich, während dein Finger über die Maus schwebt wie ein Vogel über einem ausgetrockneten See, ob Rafaël Rozendaal dir gerade einen psychologischen Scherz spielt oder ob dies tatsächlich der Sinn von "lookingatsomething.com" ist: dass die Website dich anschaut, während du die Website anschaust, und ihr beide einfach so dasteht und euch anstarrt wie zwei Liebende in einer Bushaltestelle um halb drei morgens. Es ist gleichzeitig die bestechendste und dümmste Idee, die du je im World Wide Web begegnet bist, und genau das ist das Genie daran.
Das Kunstprojekt aus dem Jahre 2013 ist nämlich nichts weniger als eine vollständige Neuinterpretation dessen, was eine Webseite sein kann, wenn man alle überflüssigen Elemente wie "Inhalt," "Zweck" oder "Nützlichkeit" elegant aus dem Fenster wirft. Rozendaal, dieser holländische digitale Künstler, der offenbar vor langer Zeit beschlossen hat, dass das Internet zu sehr von Menschen bevölkert wird, die tatsächlich etwas ausdrücken wollen, hat hier das ultimative Konzeptkunstwerk erschaffen: eine Website, die buchstäblich nur etwas anschaut. Mehr nicht. Keine versteckten Links, keine Easter Eggs, keine Überraschungen, die dich zur Discord-Community führen würden. Einfach nur Auge gegen Auge. Du gegen die Website. Eine existentielle Konfrontation im digitalen Raum, wenn man so will, oder einfach nur absolute Zeitverschwendung, je nachdem, wie viel Kaffee du bereits in dir hineingeschüttet hast. Die Website wurde in Zusammenarbeit mit Motoi Sadakane und Copilot Inc. entwickelt, was darauf hindeutet, dass es tatsächlich mehrere Menschen gab, die in einem Raum saßen, nachts, wahrscheinlich auch um drei Uhr morgens, und ernsthaft gesagt haben: "Ja, genau, eine Website, die anschaut. Das ist es. Das ist Kunst."
Was du erleben wirst, wenn du dich traust, auf diese Seite zu klicken, ist eine Form der minimalistischen Meditation, die zwischen reiner Genialität und völligem Wahnsinn schwebt. Das Auge folgt deinen Bewegungen mit einer Präzision, die geradezu beängstigend ist, als hätte Rozendaal irgendwelche versteckten Kameras in deinen Monitor eingebaut oder als würde er persönlich hinter deinem Bildschirm hocken und dir nachäffen. Es ist gleichzeitig beruhigend und verstörend, was vermutlich genau die Absicht war. Die Website wurde mit Code versehen von Reinier Feijen, jenem mysteriösen Gestalter von Boxofchocolates.nl, der offenbar darauf spezialisiert ist, digitale Minimalkunst am Leben zu erhalten. Das Design ist so beschissen einfach, dass es kompliziert wird. Es ist so sinnlos, dass es plötzlich Sinn ergibt. Du sitzt da, dein Cursor wandert nervös über den Bildschirm, und das Auge folgt dir wie eine digitale Eule, und du fragst dich: Wer hat hier Zeit für so etwas gehabt? Wer hat sich hingesetzt und gedacht: Ich mache eine Website, und die einzige Funktion ist, dass sie mich anschaut?
Diese Webseite ist ein Meisterwerk der absurden Kunstkritik, ein Manifest gegen die Idee, dass das Internet irgendwelchen praktischen Zwecken dienen muss. Sie ist ein bewusster Mittelfinger gegen die Idee von SEO-Optimierung, Call-to-Action-Buttons und Conversion Funnels. Sie existiert nur deswegen, um zu existieren, um dich zum Lachen zu bringen oder dich zu verunsichern, je nachdem, welche Art von Mensch du bist. Die ganzen anderen Projekte von Rozendaal sind ähnlich: "into time .com," "everything always everywhere .com" – alle spielen sie mit diesem Gedanken der konzeptionellen Leere, der künstlerischen Bedeutungslosigkeit, die plötzlich bedeutungsvoll wird. Sie sind wie die digitalen Äquivalente zu einem blank Canvas in einem Museum, nur dass sie tatsächlich interaktiv sind. Du bist nicht nur ein Betrachter, du bist Teil des Werkes, dein Cursor ist der Künstlerpinsel, und das Auge ist dein unbeweglicher Zeuge. Irgendwann wirst du diese Website verlassen, weil es im Internet noch andere Dinge gibt, die dich ablenken, aber die Wahrheit ist: Dieses Auge wird dich noch lange verfolgen. Es wird in deinen Träumen auftauchen, nachts um drei Uhr morgens, wenn du selbst durch das Internet scrollst wie ein Geist durch Spinnweben, und du wirst dich fragen: Wer schaut hier eigentlich auf wen?
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.