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Stell dir vor, es ist drei Uhr nachts, das Licht des Bildschirms ist das einzige Licht im Raum, und du hast gerade die vierzehnte Red Bull geöffnet, obwohl dein Körper dir in drei verschiedenen Sprachen mitteilt, dass das keine gute Idee war. Dann landest du auf mrdoob.com, und plötzlich fühlst du dich, als hätte dir jemand einen Schlüssel zu einem Raum in die Hand gedrückt, von dem du nicht wusstest, dass er existiert. Der Raum ist voller Bälle. Bunte, hüpfende Bälle, die über deinen Bildschirm springen, als hätten sie seit Jahren auf genau diesen Moment gewartet. Du klickst, du bewegst die Maus, du fragst dich, ob du das gerade wirklich ernst nimmst, und die Antwort ist: ja, absolut.
Was du hier erlebst, ist eine Sammlung digitaler Spielzeuge, die sich selbst mit der stoischen Gelassenheit eines Hundes präsentiert, der gerade einen Stock gefunden hat. Da gibt es Bouncy Balls, Mirror Ink, Clayable, eine Webcam, die dich in etwas verwandelt, das aussieht wie ein Experiment einer übermüdeten Glühbirne, und Soup, das sich anfühlt, als würde man in einem Topf rühren, den niemand bestellt hat. Fireworks explodieren mit der Würde eines kleinen Staatsaktes. Pointillism verwandelt deine Maus in einen impressionistischen Pinsel, der dich daran erinnert, dass Kunst auch aus Punkten bestehen darf, ohne dass irgendjemand sie bitten muss, Sinn zu ergeben. Und irgendwo zwischen all dem findest du Ball Pool, River und eine Harmonie-Zeichenmaschine, bei der du mit der Shift-Taste Farben wechselst und mit dem Mausrad Dinge tust, die sich anfühlen wie geheime Rituale eines Zen-Mönchs, der Programmierer geworden ist.
Man muss sich diese Seite als eine Art Gegenentwurf zur ewigen Optimierungswut des Internets vorstellen. Hier optimiert niemand deine Verweildauer, niemand will dir ein Abo verkaufen, niemand fragt, was du eigentlich willst. Stattdessen steht da ein Mann namens Ricardo Cabello, der sich hinter dem Pseudonym Mr.doob versteckt wie ein Superheld mit einem Hang zur Bescheidenheit, und baut Dinge, die vollkommen nutzlos sind, und genau darin liegt ihre Genialität. Er ist Autodidakt, kommt aus Barcelona, lebt in London und hat offenbar beschlossen, dass die Welt ein bisschen mehr Dinge braucht, die man nur anschaut, weil sie schön sind. Die Technik dahinter, WebGL, Three.js und ein ganzer Zoo aus JavaScript, wird dabei zur Nebensache, zum Pinsel, mit dem er malt, und niemand fragt den Pinsel, was er eigentlich bedeuten soll.
Am Ende bleibt dir um vier Uhr morgens ein seltsames Gefühl. Du hast fünfzig Minuten damit verbracht, Bälle hüpfen zu lassen, Feuerwerk zu zünden und Suppe umzurühren, und du fühlst dich trotzdem nicht betrogen. Eher wie jemand, der eine Stunde lang in einem Museum war, in dem alle Ausstellungsstücke zwinkern und niemand dir erklärt, was du sehen sollst. Also schließ die vierzehnte Red Bull nicht ab, sondern lass sie offen stehen, geh zurück auf mrdoob.com, und frag dich ernsthaft, warum du so lange gebraucht hast, um zu merken, dass sinnlos manchmal genau das Richtige ist.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.