Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
⚠️ Kein HTTPS — Besuch auf eigene Gefahr
Stell dir vor, es ist drei Uhr nachts, dein Kaffee ist kalt, dein Browser hat achtzehn Tabs offen, und irgendwo in den Tiefen des Internets wartet eine Adresse, die dir mit fast schon beleidigender Ehrlichkeit verspricht, dass sie besser ist als alles, was du bisher gesehen hast. muchbetterthanthis.com. Kein Wort zu viel, kein Versprechen zu wenig. Ich klickte, mit dem Enthusiasmus eines Menschen, der sechzehn Red Bull intus hat und glaubt, er habe gerade die Weltformel entdeckt, und plötzlich stand da eine Seite, die sich anfühlte wie ein Museum, dessen einziges Exponat die Frage ist, warum wir überhaupt Exponate brauchen.
Was dich erwartet, ist zunächst ein Eindruck von absoluter Schlichtheit, fast schon Unterwürfigkeit gegenüber dem Gedanken des Minimalismus. Die Seite ist eine Sammlung, die von Almar und Margot van der Krogt kuratiert wird, ein Kunstprojekt von Rafaël Rozendaal aus dem Jahr 2006, und sie zeigt dir das, was sich selbst als Website versteht, ohne jemals wirklich Website sein zu wollen. Du klickst, du scrollst, du staunst, du fragst dich, ob dein Mausrad kaputt ist, und dann begreifst du langsam, dass die Seite nicht kaputt ist, sondern dich testet. Farben schieben sich über den Bildschirm, Fenster öffnen sich in Fenster, und jede Bewegung wirkt wie ein stiller Kommentar darüber, wie viel Bedeutung wir einer Oberfläche überhaupt zuschreiben, wenn sie nur hübsch genug blinkt.
Und genau hier wird es wunderbar absurd, denn die Seite verweigert sich jeder Funktion, die ein vernünftiger Mensch von einer Website erwartet. Keine Produkte, keine Nachrichten, kein Sinn, nur Form und Atmosphäre, eine Art digitales Gedicht, das sich weigert, gelesen zu werden, und stattdessen erlebt werden will. Man könnte sagen, sie ist das Gegenteil eines Online-Shops: Sie will nichts verkaufen, außer vielleicht die Erkenntnis, dass du deine Zeit schon lange nicht mehr bewusst verbringst. Im Kontext des Internets, das sich ständig selbst optimiert, bis jeder Pixel nach Conversion schreit, wirkt diese Seite wie ein Kind, das im Restaurant beschlossen hat, nur Ketchup zu essen, und dabei erstaunlich zufrieden aussieht.
Ich muss gestehen, dass ich nach einer Weile anfing, sie ernst zu nehmen, was der eigentliche Triumph dieser Seite ist. Sie zwingt dich, das Absurde als Kunst zu betrachten und die Kunst als etwas Absurdes, und während du dort sitzt, wird dir klar, dass das Internet ohne solche Verrücktheiten ein ziemlich trostloser Ort wäre, voller Ratschläge, Angebote und Algorithmen, die dir einreden wollen, was du als Nächstes brauchst. Diese Seite hingegen sagt nur: Schau hin, und dann frag dich, warum du hinschaust. Das ist mehr philosophische Tiefe, als ich um drei Uhr nachts ertragen kann, und trotzdem habe ich es bis zum Morgengrauen ausgehalten.
Am Ende bleibt eine seltsame Mischung aus Respekt und Heiterkeit. muchbetterthanthis.com ist keine Seite, die man empfiehlt, weil sie nützlich wäre, sondern eine, die man weiterreicht wie einen geheimen Witz, den nicht jeder versteht. Sie ist besser als das, was du sonst im Netz findest, behauptet sie selbst, und wenn du dich einmal darauf eingelassen hast, musst du ihr irgendwie recht geben, auch wenn dein Kaffee inzwischen endgültig kalt ist und der Morgen längst gegen dein Fenster klopft.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.