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Willkommen in der Welt eines Mannes, der sich eines Nachts wohl gefragt haben muss, ob die Realität bereits so absurd ist, dass es keinen Sinn mehr macht, sie ernst zu nehmen. Pippin Barr ist ein kanadischer Indie-Spieleentwickler, dessen Portfolio aussieht, als hätte jemand ein gigantisches Kunstmuseum mit einem Arcade-Automaten verschmolzen und dabei bewusst den Notausgang ignoriert. Seine Website ist im besten Sinne des Wortes das digitale Äquivalent eines Künstlers, der seine Wohnung in eine Installation verwandelt hat und nun ganz ungerührt einen Kaffee trinkt, während du völlig verwirrt zwischen den Exponaten herumläufst. Pippin Barr produziert nicht einfach nur Spiele, nein, er produziert konzeptuelle Kunstobjekte, die den Spielebegriff selbst wie ein altes Stück Papier zerknüllen und dann fragen, ob es möglicherweise noch interessanter war, zerknüllt zu sein.
Die Website selbst ist das Portal zu einem Universum, in dem die normalerweise strikte Grenze zwischen künstlerischem Anspruch und völliger Absurdität einfach nicht existiert. Du wirst dort Spiele finden, die so konzipiert wurden, dass man nicht weiß, ob man lachen, weinen oder einen Philosophiekurs besuchen sollte. Nehmen wir beispielsweise die Beschreibung eines Spiels wie "Ancient Greek Punishment: 1D Edition", ein Konzept, das so elegant dumm ist, dass man es nur bewundern kann. Das Spiel reduziert die klassische Sisyphus-Geschichte auf ihre absolut primitive Form, eine eindimensionale Linie, auf der der Protagonist seinen Stein hin und her schiebt. Das ist nicht einfach minimalistisches Gamedesign, das ist die vollkommene Karikatur minimalistischen Gamedesigns. Es ist, als würde dir jemand ein Kunstwerk zeigen und dir sagen: "Ja, das ist ein Strich auf Papier, aber bedenke, was dieser Strich bedeutet." Und dann stellst du fest, dass dieser Strich tatsächlich etwas bedeutet.
Oder betrachte "4D Schach", ein weiteres Glanzstück aus Barrs Arsenal der künstlerischen Mischmaschinen, das sich überhaupt nicht darum kümmert, dass vier Dimensionen im traditionellen Sinne im digitalen Raum unmöglich zu visualisieren sind. Das Spiel existiert trotzdem, oder vielleicht besonders deswegen, weil die Absurdität der Unmöglichkeit das eigentliche Medium ist. Pippin Barr scheint die tiefe Überzeugung zu haben, dass die beste Art, etwas zu verstehen, darin besteht, es auf die Spitze zu treiben, bis es so absurd wird, dass es wieder macht, oder überhaupt nicht mehr. Seine Website ist gefüllt mit solchen konzeptuellen Meisterleistungen der Sinnlosigkeit, mit Spielen, deren Existenz allein schon eine Art Kunstmanifest ist. Daneben findest du auf dieser Website auch Podcasts, Bücher und Videos von jemandem, der offensichtlich nicht genug damit zu tun hat, nur ein Medium zu nutzen, sondern alle zur gleichen Zeit ausbeuten möchte.
Was Pippin Barr und seine Website besonders bemerkenswert macht, ist die völlig unerschütterliche Ernsthaftigkeit, mit der diese offensichtliche Sinnlosigkeit präsentiert wird. Der Mann ist ein Associate Professor an der Concordia University, ein promovierter Informatiker, und er nutzt diesen akademischen Hintergrund dazu, um Spiele über Flugzeugsicherheitsanweisungen zu machen. Das ist nicht Kunst, das ist ein Manifest. Das ist jemand, der sagte: "Die Welt ist verrückt, also produziere ich verrückte Dinge, aber mit akademischer Rigorosität." Die Website selbst ist entsprechend strukturiert, professionell genug, um nicht vollkommen aus den Fugen zu geraten, aber experimentell genug, um klarzumachen, dass hier jemand die Regeln nicht respektiert. Sie ist das digitale Zuhause eines Menschen, der verstanden hat, dass die beste Satire auf Seriösität besteht darin, völlig absurde Dinge völlig ernst zu nehmen.
Wenn du dich also auf dieser Website herumtreibst, kommst du nicht umhin zu erkennen, dass du es hier mit jemandem zu tun hast, der die Videospielkultur nicht einfach kritisiert oder kommentiert, sondern sie mit chirurgischer Präzision dekonstruiert und dann die Einzelteile zu neuen, unmöglichen Formen zusammensetzt. Pippin Barrs Website ist sinnlos in dem tiefsten, philosophischsten Sinne, den das Wort haben kann, und gerade deswegen ist sie absolut unbedingt sehenswert.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.