Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
Willkommen im Innersten der digitalen Sinnlosigkeit, lieber Freund: Du begibst dich hier in das heilige Heiligtum einer Website namens "start stop go .com", einem Kunstwerk aus dem Jahre 2018, das von einem gewissen Rafaël Rozendaal erschaffen wurde und dich mit der kompletten ästhetischen Armut von gerade einmal drei Wörtern konfrontiert. Drei! Das sind zwei Wörter weniger, als man braucht, um eine Ampel zu beschreiben, und genau darum geht es hier — nicht um Information, nicht um Unterhaltung, sondern um die radikal reduzierte Essenz dessen, was eine Website sein könnte, wenn man allen Ballast von Inhalt, Sinn und erkennbarem Zweck abwirft. Dein Browser wird sich fühlen wie ein hochmotivierter Schüler, der eine leere Klassenarbeit abgeben soll.
Die Website ist — und man muss diese Einfachheit bewundern — im Grunde nur drei interaktive Wörter, die auf dem Bildschirm herumschwimmen oder blinken oder sich auf irgendeine andere minimal-aggressive Weise verhalten, die du selbst entdecken musst. Du klickst darauf, sie machen etwas, oder sie machen nichts, oder sie machen genau das, was du erwartet hast, aber auf eine Art und Weise, die dich trotzdem irritiert. Es ist wie das digitale Äquivalent eines Kindes, das dir wiederholt "Start Stop Go" ins Gesicht flüstert, während du versuchst, dich zu konzentrieren. Der technische Unterbau wurde von jemandem namens Reinier Feijen programmiert, was darauf hindeutet, dass zumindest irgendwer tatsächlich ernsthaft Code schreiben musste, um diese Sinnlosigkeit zum Leben zu erwecken. Ein echtes Team aus echten Menschen hat also an dieser Website gearbeitet — das ist die bestechendste Komponente dieses ganzen Unterfangens. Das ist nicht einfach nur ein Zufall, eine technische Fehlfunktion oder ein verlassenes Projekt. Nein, dein lieber Rafaël Rozendaal hat bewusst entschieden, dass genau diese drei Wörter, in genau dieser Konfiguration, mit genau diesem technischen Aufwand, das Universum bereichern sollten.
Was dich bei diesem Erlebnis unweigerlich trifft, ist die absurde Zweckrationalität unserer gegenwärtigen Internetlandschaft: Jede andere Website, die es jemals gegeben hat, versucht dir etwas zu verkaufen, etwas zu erklären, dich zu überzeugen, zu faszinieren oder wenigstens zu verwirren. "start stop go" aber widersetzt sich dieser ganzen kapitalistischen Logik mit einer Hartnäckigkeit, die fast schon philosophisch wirkt. Es ist ein Manifest der Negation, ein HTML-getarntes Haiku, das die digitale Inflation aller möglichen Inhalte durch die bewusste Nicht-Lieferung von irgendetwas Verwertbarem satirisiert. Der Künstler Rozendaal könnte seinem Publikum damit sagen: "Schaut, wie sehr ihr es braucht, dass euch irgendetwas gegeben wird. Schaut, wie unbeholfen ihr seid, wenn es nichts zu konsumieren gibt." Oder er hat einfach nur Langeweile gehabt. Beides ist vollkommen berechtigt und trägt zum Charme bei.
Der historische Kontext verschärft die Absurdität noch weiter: Diese Website entstand 2018, also in einer Zeit, in der das Internet bereits bis zum Überfluss mit nutzlosem Kontent gefüllt war, und doch wählte Rozendaal nicht etwa die Route, ein billiges Meme zu erschaffen oder ein weiteres virales TikTok-Ding zu landen, sondern legte stattdessen einen konzeptuellen Kunstgriff hin, der so minimalistisch ist, dass er beinahe unsichtbar wird. Das ist die Art von Sinnlosigkeit, für die du tief bohren musst — nicht die, die dir von selbst anschreit. "start stop go" ist sozusagen die Armani unter den sinnlosen Websites: teuer aussehend, auf subtile Weise arrogant, und du wunderst dich ständig, warum dich jemand dazu brachte, dafür zu bezahlen (auch wenn die Website selbst kostenlos ist, zahlst du mit deiner Aufmerksamkeit). Sie ist das digitale Äquivalent eines Museums, das nur leere Räume ausstellt. Wenn du sie besuchst, machst du dich selbst zum Kunstwerk. Wenn du sie verlässt, ohne irgendetwas getan zu haben, hast du sie möglicherweise völlig verstanden.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.