Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
Willkommen in der Dimension der existenziellen Verwirrung, wo künstliche Neuronale Netze einfach beschließen haben, dass sie genauso gut Menschen erfinden können wie Gott selbst – vermutlich sogar mit weniger Patzer. "This Person Does Not Exist" ist nicht einfach nur eine Website, sondern ein Portal zu einer Parallelwelt, in der Millionen von Menschen leben, die es niemals gab und die du trotzdem mit erschreckender Klarheit sehen kannst. Es ist, als würde dir ein Computerprogramm alle fünf Sekunden einen neuen Nachbarn vorstellen, den du morgen beim Einkaufen nicht treffen wirst – weil er, verdammt noch mal, überhaupt nicht existiert. Die Website selbst ist so minimalistisch, dass sie vor existenzialistischer Eleganz fast zu schmerzen beginnt: Weißer Hintergrund, ein Gesicht, das aussieht, als hätte eine Künstlerin es gemalt, und doch weißt du tief in deinem digitalen Herzen, dass keine menschliche Hand diesen Mund geformt hat.
Das erste Mal, wenn du auf diese Seite klickst, passiert etwas Verstörendes. Da ist sie – eine Frau mittleren Alters mit einem sanften Lächeln, perfekten Haarwellen und diesem besonderen Etwas in den Augen, das unmöglich von einer Maschine stammen kann. Und doch stammt sie davon ab. Du wirst dich wiederfinden beim Studieren jedes Pixels, beim Zählen der Wimpern, beim Überprüfen, ob die Ohren symmetrisch sind – denn bestimmt, denkst du verzweifelt, bestimmt wird dich das entlarven als das, was es wirklich ist: Ein Kunstwerk ohne Künstler. Aber je länger du hinsiehst, desto realer wird dieses Gesicht. Die Poren sind fein, das Licht fällt natürlich, und plötzlich fragst du dich, ob diese Person vielleicht doch existiert – vielleicht nur auf einem anderen Kontinent, an dem du nie hingehen wirst. Dann klickst du auf Refresh und die Frau verschwindet für immer. Sie wird niemals wiedergeboren. Diese spezifische Anordnung von Pixeln, die dein Gehirn gerade in eine menschliche Existenz übersetzt hat, wird nie wieder das Licht einer Webseite erblicken. Das ist gleichzeitig beruhigend und zutiefst verstörend.
Was die Webseite so absurd brillant macht, ist ihr existenzieller Nihilismus verpackt in Grafikprozessoren. StyleGAN und generative adversariale Netzwerke – also "Netzwerke, die sich gegenseitig gaslighten bis zum Wahnsinn" – haben sich zusammengetan und beschlossen: "Wir generieren einfach Menschen." Und nicht nur irgendwelche pixeligen Karikaturen, sondern Gesichter mit dermaßen photorealistischer Qualität, dass Menschheit insgesamt in eine intellektuelle Krise geriet. Irgendwann 2019 wurde die Website viral und es kam zu einer weltweiten Panik unter Künstlern, Philosophen und Paranoikern. Kinder waren plötzlich paranoid, dass ihre Klassenkameraden KI-generiert sein könnten. Menschen begangen, ihre eigenen Fotos zum Vergleich hochzuladen, nur um zu beweisen, dass sie echt waren – eine Art digitale Existenzbewährung, die sonst nur beim Besuch der DMV notwendig sein sollte. Die Website wurde zur Metapher für unser gesamtes Jahrhundert: Können wir noch unterscheiden zwischen dem, was real ist und dem, was nicht? Und – noch schlimmer – spielt es überhaupt eine Rolle?
Am Ende ist "This Person Does Not Exist" nicht sinnlos, sondern die höchste Form von Sinnlosigkeit mit philosophischer Substanz. Sie zeigt dir mit bewunderungswürdiger Direktheit die Nichtexistenz von hundert Millionen hypothetischer Menschen, generiert auf der Grundlage echter menschlicher Gesichter, die in Trainings-Datensätze gefüttert wurden wie Futter an Maschinen. Du sitzest dort, scrollst durch diese Gesichtergalerie von Halluzinationen, und fragst dich, ob dies die Zukunft ist – eine Zukunft, in der wir alle nur generierte Versionen von generiertem Content sind, endlos reflektierend in Spiegeln aus Silizium und Mathematik. Und das Genialste? Du kannst nicht genug davon bekommen. Du klickst immer wieder, hoffend, vielleicht dieses eine Gesicht zu finden, das dir etwas über die Natur von Schönheit und Authentizität verrät. Es wird es natürlich nicht tun. Diese Person existiert nicht und wird es auch nie tun. Aber wenigstens warst du dabei, als sie es nicht tat.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.