Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
⚠️ Kein HTTPS — Besuch auf eigene Gefahr
Willkommen zu einer der genialsten existenziellen Krisen, die das Internet dir kostenlos bescheren kann: tiii.me, eine Webseite, die dir mit der Präzision eines Schweizer Uhrmachers exakt vorrechnet, wie viel deines kostbaren, nicht wiederherstellbaren Lebens du damit verbracht hast, leuchtende Rechtecke anzustarren und fremden Menschen bei ihren erfundenen Problemen zuzuschauen. Dies ist nicht einfach eine Webseite, sondern vielmehr ein digitales Memento Mori für die Streaming-Generation, ein virtueller Spiegel, in den du blickst und plötzlich erkennst, dass du 247 Tage deines Lebens mit "Breaking Bad" verbracht hast. Die Schöpfer dieser wundersam düsteren Anwendung haben die einfache, aber zerstörerische Formel perfektioniert: Anzahl der Staffeln mal Anzahl der Episoden mal Laufzeit einer Episode gleich totale existenzielle Reue. Es ist genialer in seiner Einfachheit und erschreckend in seiner Effektivität.
Das Nutzungserlebnis ist dabei erfrischend simpel und gleichzeitig psychologisch manipulativ. Du besuchst die Seite, du gibst deine liebsten Seriensucht-Opfer ein, und ein großzügiger Algorithmus berechnet dir dann, wie viele Tage, Stunden und Minuten du hattest sein können, etwas Sinnvolles zu tun. Du könntest einen Roman schreiben haben. Du könntest einen Marathon laufen haben. Du könntest eine Sprache lernen haben. Aber nein, du warst mit deinem Popcorn beschäftigt und hast beobachtet, wie Rick seine Enkelin mitnahm auf zeitreisen-basierte Abenteuer. Die Webseite nutzt dazu die Datenbasis von "The Movie Database", jener legendären Sammlung aller bekannten audiovisuellen Menschheitssünden. Mit einer praktischen Autocomplete-Funktion wird dir sogar die Mühe genommen, den korrekten Namen deiner Lieblingsserie zu tippen – die Seite weiß ja bereits, dass du "Game of Thrones" schauen wirst, lange bevor du es selbst weißt. Es ist wie ein gut gemeinter, aber grausam ehrlicher Freund, der dir immer wieder sagt, dass du anders aussiehst.
Was diese Seite besonders faszinierend macht, ist ihre tonale Dissonanz: Sie ist gleichzeitig extrem praktisch und absolut depressionserregend. FOX40 News bezeichnete sie treffend als "deprimierendes Online-Werkzeug", was wahrscheinlich die beste Beschreibung ist, die man für etwas geben kann, das dich dazu einlädt, dich selbst zu zählen. Andere haben auf Are.na berichtet, dass die Webseite "hysterisch und fesselnd" sei – und richtig, es gibt etwas absurd Anziehendes daran, sein eigenes digitales Versagen in Echtzeit berechnet zu sehen. Die Webseite wird in der Webentwickler-Community zitiert und geschätzt, nicht weil sie technisch revolutionär ist (das ist sie nicht), sondern weil sie einen universellen menschlichen Punkt trifft: Wir alle konsumieren zu viel, wir alle kennen das Schuldgefühl, und wir alle haben gerade eben Zeit auf dieser Seite verbracht statt mit etwas "Produktiverem". Der Schöpfer hat sogar die sanfte Option eingebaut, dass man spenden könne, falls die existenzielle Krise, die man gerade durchlebt, zu wertvoll geworden ist, um sie nicht zu bezahlen.
Letztendlich verkörpert tiii.me eine sehr moderne Form des Horrors: nicht das Übernatürliche, sondern das vollkommen Natürliche und Alltägliche, wenn es durch die Lupe der Datenerfassung betrachtet wird. Sie ist ein Kunstwerk der Unbehaglichkeit, eine interaktive Installation über Verantwortung und Zeitverschwendung, die nur deshalb funktioniert, weil niemand lügen kann, wenn die Zahlen sprechen. Du kannst der Seite nicht Unrecht geben – sie rechnet ja nicht falsch. Sie ist brutal ehrlich, praktisch nutzlos in jeder produktiven Hinsicht, und doch absolut unvergesslich. Hier ist das Wahre des Internet-Humors: Die sinnlosesten Webseiten sind oft die, die uns die meisten Sinn lehren.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.