Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
⚠️ Kein HTTPS — Besuch auf eigene Gefahr
Wenn dir um 18:15 Uhr der Schweiß ausbricht, weil dein Magen knurrt und dein Verstand völlig leer läuft wie ein ausgelaufener Joghurtbecher, dann hast du die Webseite whatthefuckshouldimakefordinner.com gefunden, und damit auch deine neue beste Freundin in existenziellen Küchenkrise. Hier treffen sich zwei der mächtigsten Kräfte des Internet: die Unfähigkeit des modernen Menschen, Entscheidungen zu treffen, und die therapeutische Kraft des Fluches. Ein Gründer namens Zach Golden kam im Jahre 2010 in diese selbige Notlage und beschloss nicht, wie ein normaler Mensch einfach eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben, sondern eine Website zu programmieren, die ihm helfen sollte. Da die prosaischere Variante des Domänennamens bereits vergeben war, fügte er das wunderbare Wort hinzu, das in puritanischen Haushalten wie eine Feuerwerksrakete wirkt, und erschuf damit eine moderne Legende des Internet, der in knapp 15 Jahren bereits über 50 Millionen Rezepte an verzweifelte Köchinnen und Köche distribuiert hat.
Das Konzept ist elegant in seiner Absurdität und wunderbar in seiner Einfachheit: Du besuchst die Seite, und der Generator spuckt dir ein Rezept aus. Magst du dieses Rezept? Nein? Dann wischst du es beiseite wie eine lästige Liebesbrief und bekommst sofort das nächste. Und wieder das nächste. Und immer weiter, bis die Suche endet wie eine Schnitzeljagd zu dir selbst. Die Webseite versteht dabei, dass der Prozess des Abwählens mindestens genauso wichtig ist wie das Akzeptieren. Sie weiß, dass man manchmal nicht wissen muss, was man kochen möchte, sondern einfach wissen möchte, was man NICHT kochen möchte. Diese profunde Einsicht wird dann durch großzügigen Einsatz des englischen Schimpfwortes garniert, das dir mit jedem Klick entgegenbrüllt. "I don't fucking like that" steht da, wenn du ein Rezept ablehnst, und damit wird dir nicht nur ein Gericht aus dem Weg geräumt, sondern auch ein kleines Stück Frustration aus deiner Seele geschrien. Es ist therapeutisch und absolut ohne Sinn, und genau deswegen funktioniert es.
Was diese Website wirklich zu einem Monument der sinnlosen Internetkultur macht, ist ihre unerschütterliche Erkenntnis, dass die Welt Gott verdammt nötig hat, dass man mit ihr spricht wie mit einer guten Freundin nach dem dritten Bier. Die Rezepte selbst sind nicht besonders geheim oder einzigartig – sie stammen aus aller Welt, aus ethischen Kochseiten und Archiven etablierter Gastronomie-Magazine. Aber es ist nicht der Inhalt, der zählt, sondern die Verpackung, die Tonalität, die Weigerung, dich zu respektieren. Das Projekt wurde so erfolgreich, dass es in ein Buch verwandelt wurde – "What the Fuck Should I Make for Dinner? Cookbook" – ein profanes, herrlich zorniges Ratgeberbuch, das sich selbst ernst nimmt und gleichzeitig nie ernst meint. Es ist wie das Gegenteil jener steuernden, beruhigenden Lifestyle-Bücher, die dir mit Zen-Attitude und Mindfulness-Quotes begegnen. Hier wird dir stattdessen die Wahrheit ins Gesicht gebrüllt: Das Leben ist chaotisch, die Essensplanung ist eine Qual, und manchmal brauchst du jemanden, der dir sagt, dass es vollkommen okay ist, genervt zu sein.
Am Ende ist whatthefuckshouldimakefordinner.com ein Meisterwerk der unnützen Genialität, der digitalen Katharsis, und es zeigt etwas Tiefgreifendes über unsere Zeit: dass wir nicht wirklich Rezepte brauchen, sondern Bestätigung. Bestätigung, dass es in Ordnung ist, sich überfordert zu fühlen. Bestätigung, dass Verwirrung beim Kochen genauso legitim ist wie die Verwirrung beim Leben selbst. Die Website serviert dir keine Antworten auf dem silbernen Tablett, sondern Möglichkeiten, angereichert mit einer großzügigen Prise Sarkasmus und Seelenentlastung. Und wenn du nach dem zehnten "I don't fucking like that" endlich ein Rezept findest, das dich nicht abstoßen lässt – wenn du endlich ein Gericht annehmst wie eine Person, die nach Tagen des Fastens zum ersten Mal wieder essen darf – dann ist das nicht nur praktisch, sondern auch irgendwie bewegend. Die Website versteht dich. Sie haßt nicht dich, sondern deine Unfähigkeit zu wählen, und das ist der beste Kompliment, den dir eine Maschine machen kann.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.