Lustige, kuriose & seltsame Seiten im Internet — kuratiert & auf einen Klick
⚠️ Kein HTTPS — Besuch auf eigene Gefahr
Willkommen zu einer der rätselhaftesten Kunstinstallationen des Internets, die sich hinter der bescheiden klingenden Domain yesnoif.com verbirgt. Hier trifft niederländische Konzeptkunst auf die binäre Logik des World Wide Web, und das Ergebnis ist so wunderbar überflüssig, dass man sich nur wundern kann, wie lange es diese Website bereits unbehelligt im Internet sein Dasein fristet. Rafaël Rozendaal hat sich 2014 etwas ausgedacht, das auf den ersten Blick wie ein philosophisches Gedankenexperiment wirkt, sich aber schnell als das entpuppt, was es wirklich ist: eine liebevolle Ode an die Sinnlosigkeit selbst, verpackt in drei einfache Worte und präsentiert als Kunstwerk, das vermutlich mehr Zeit bei seiner Konzeption gekostet hat als der durchschnittliche Nutzer damit verbringt, es zu erkunden.
Die Website selbst ist ein Meisterwerk der Reduktion, was sie natürlich zur perfekten Metapher für alles macht, das sich online tummelt. Du öffnest die Seite und wirst konfrontiert mit der fundamentalsten aller Entscheidungslogiken: Ja, Nein oder Wenn. Es ist, als hätte jemand beschlossen, dass die ganze komplizierte Welt der Entscheidungsfindung, die Grauzonen und Nuancen unserer modernen Existenz, viel zu übertrieben sei. Stattdessen wird dir hier angeboten, dich in einem dreigliedrigen System zu bewegen, das gleichzeitig absolut sinnvoll und vollkommen absurd ist. Die Seite ist Teil der Family Collection Klinkhamer, was bedeutet, dass irgendein wohlhabender Kunstsammler tatsächlich beschlossen hat, dieses digitale Monument zu bewahren, zu beschützen und möglicherweise sogar in einen klimatisierten Tresor zu legen, zusammen mit anderen unschätzbaren Werken der menschlichen Kreativität. Die Programmiertechnik stammt von Reinier Feijen, einem Programmierer mit dem perfekt niederländischen Namen, dessen Kopfzeile bei jeder Suchanfrage stolz wiederholt wird, als würde die Welt ständig eine Bestätigung brauchen, dass ja, tatsächlich, diese Website existiert und sie wurde sogar professionell kodiert.
Was dich erwartet, wenn du die Website besuchst, ist das digitale Äquivalent eines Koans: eine Frage ohne Antwort, ein Rätsel, das sich selbst zum Rätsel macht. Man könnte argumentieren, dass yesnoif.com eine subtile Kritik an der Überkomphlikation unseres digitalen Alltags darstellt. Überall sind Wahlmöglichkeiten, Optionen, Dropdown-Menüs, die sich in weitere Dropdown-Menüs teilen, bis man nicht mehr weiß, ob man jemals das finden wird, das man sucht. Hier aber gibt es nur drei Möglichkeiten. Es ist eine heilsame Vereinfachung, eine Flucht in die Pureté der Entscheidungsfindung. Gleichzeitig ist es auch völlig nutzlos, denn wozu brauchst du Ja, Nein und Wenn? Was ist die praktische Anwendung? Gibst du ein Problem ein und erhältst eine dieser drei Antworten? Wird dir eine existenzielle Wahrheit offenbart? Oder ist das ganze Ding einfach nur da, um dir zu zeigen, dass Kunst nicht funktional sein muss, um wertvoll zu sein? Das Suchergebnis-Ranking von yesnoif.com befindet sich bei Alexa auf Position 223.152, was bedeutet, dass du dich in der komplizierten Zone zwischen völlig unbekannt und gelegentlich erwähnt befindest, genau dort, wo eine echte Kunstwebsite aus dem Jahr 2014 sein sollte.
Am Ende ist yesnoif.com genau das, was das Internet sein könnte, wenn es weniger um Konsum, Monetarisierung und ständiger Informationsfluss ginge: ein Kunstwerk, das einfach nur existiert, um zu existieren. Es ist absurd, es ist lustig, und es ist absolut nutzlos, und genau das macht es zu einem absoluten Meisterwerk der Gegenwart. Du kannst dort hingehen, mit deinen drei Optionen spielen, dich fragen, was die ganze Sache bedeutet, und dann weitergehen, ohne dass dein Leben auch nur im Geringsten verändert wurde. Das ist echte digitale Freiheit, mein Freund.
Die Beschreibung wurde mit KI-Unterstützung erstellt und dient der Unterhaltung.